Wie man auf vielen der Bilder Henrik Zoltan Dörens sehen kann, sind Swastikas abgebildet, die als Symbol schon seit vielen Jahrtausenden ursprünglich als Glücks- und v.a. Sonnensymbol in diversen Kulturen weltweit stark verbreitet waren, aber seit dem zweiten Weltkrieg und des Missbrauches Hitlers als Symbol von Faschismus und Rassismus gelten. Schon seit seiner frühen Jugend hat Henrik Zoltan eine starke Obession zu diesem Symbol entwickelt,  sowie dem Inneren Drang sich der Mission dieses Symbol zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurückzuführen, anzuschließen. Leider hat er über die Jahre festgestellt, dass die allgemein, negative Assoziation  zu diesem Symbol kollektiv zu schwer zu überwinden ist und falls dies überhaupt jemals stattfindet, erst in ferner Zukunft, so dass er nun versucht zukünftig von diesem wieder loszulassen. In Ländern wie Indien und Japan ist die Swastika noch öffentlich sehr stark in seiner ursprünglichen Bedeutung vertreten. In Deutschland allerdings außer innerhalb von Kunst zurecht verboten und mit besonders negativer Assoziation verknüpft.

In seiner Ausstellung "Entschleierte Welten" im Museum für Outsider-Kunst in Schleswig wurde eins seiner ganz wichtigen Werke zu diesem Thema präsentiert, das "Per-Ka-Dos" heißt und sich um seinen persönlichen Heiligen Schutzengel handelt. Dort sind sowohl Swastikas im Zusammenhang mit dem Satz "Holy symbols of India" als auch das klare Statement "against fascism and against racism" abgebildet, um nochmal öffentlich mit Missverständnissen zu seiner Verwendung innerhalb seiner Bilder von 2005 bis 2015 abzuschließen und zu neuen Obsessionen zu transformieren. Gleichzeitig zeigen die Swastikas, die sich wie ein roter Faden durch seine Werke innerhalb dieser 10 Jahre ziehen, seine inneren Konflikte mit sich selbst und die Faszination am Unverstandenen, ursprünglich göttlichen.